Kategorien
Tränen der Zeit
Eingetragen von Aliengothic. | So, 18/09/2005 - 11:08 TrauerEs fallen die Tränen der Zeit,
die Tränen der Einsamkeit.
Nebel verdunkelt die Sinne,
keine Geräusche durchbrechen die Stille.
Die Hoffnung und den Willen verloren,
das Blut und die Kraft eingefroren,
Die Wärme der Liebe ist verschwunden,
die Trauer hat Dir die Augen verbunden.
Mit kalten zitternden Händen,
willst Du das Leiden beenden.
Innerhalb von wenigen Sekunden
hast Du die Schwelle überwunden.
Zu späte Erkenntnis
Eingetragen von Aliengothic. | So, 18/09/2005 - 11:08 Leben & TodIch wanderte durch die dunkle Nacht,
mit Tränen in meinem Gesicht.
Ich wurde vom vollen Mond bewacht
und Nebel versperrte mir die Sicht.
Um mich herum standen Grabsteine,
so ruhig und furchtbar kalt.
Der Gedanke an all die Gebeine,
manche waren schon sehr alt.
Der Wunsch diese Ruhe zu finden,
war größer als je zuvor gewesen.
Aus dem Leben zu verschwinden,
doch wie hier, niemals vergessen.
Sieh wo die Schatten beginnen
Eingetragen von Aliengothic. | So, 18/09/2005 - 11:07 TrauerSieh wo die Schatten beginnen,
etwas flüstert mir zu, dass Du weg bist.
Ich fange an zu rennen
Und hoffe das es nicht wahr ist.
Ich wache Nachts auf und schlafe nicht mehr ein,
wandere durch die Dunkelheit in die Einsamkeit.
Ich träume von Dir und fange an zu weinen,
und immer langsamer vergeht die Zeit.
Jede nacht dieselben Qualen,
ich falle immer tiefer,
rufe dabei Deinen Namen
und sehne mich nach Dir.
Warum nur?
Eingetragen von Aliengothic. | So, 18/09/2005 - 11:06 TrauerWarum nur, kann ich keine Beziehung lange halten?
Warum nur, kann ich nicht die Eifersucht abschalten?
Warum nur, bekomme ich keine Wohnung?
Warum nur, ist alles Fremde für mich eine Bedrohung?
Warum nur, lebt und denkt nicht jeder so wie ich?
Warum nur, liebe ich, aber man mich nicht?
Warum nur, ist mein Leben nur so hart?
Warum nur, fang´ ich immer wieder an am Start?
Warum nur, belügt man mich sooft?
Der Panther
Eingetragen von Baumleiche. | So, 18/09/2005 - 04:10 SonstigesSein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,