Natur

Dunkelheit

Einsamkeit | Fauna | Natur

Finster wird’s in dieser Zeit,
es blüht keine Blume,
kein Vogel zeigt sein farbenprächtiges Federkleid.
Der Baum, er will erwachen,
sich erheben aus seinem eisigen Grab.
Doch ohne Licht,
wer öffnet ihm die Pforte zum Himmelszelt?
Die Vögel, alle gehen sie unter,
verblassen in diesen dunklen Stunden,
wo das Licht bleibt ganz verschwunden.
Das Licht, es war nicht immer fort.
Früher, in der Zeit des Erwachens,

NACHTIGALL

Natur

Ein Lied erklingt in jener Nacht
Die laute Sehnsucht in ihr wacht
Auf der Suche nach der Liebe
Hoffnungen der Schmerzen Diebe

Aus vollem Herzen der Gesang
In ihr ruft der Lebensdrang
Geduldig wartend auf den Einen
Um sich im Glücke zu vereinen

Immerwährend, auf ewig treu
Einsamkeit des Herzens Scheu
Nur Liebe kann ihr Leiden stillen
Erfüllung ist des Herzenswillen

Ihr Singen lockt, becirct die Seele

GEWITTER

Natur

Ein Sturm fegt über Wald und Wiesen
Gekränkter Stolz, verletzt das Herz
Dunkle Wolken seh ich sprießen
Wilde Knospen treibt der Schmerz
Verbitterung und Wut erblühen
Ich hör den schwarzen Engel klagen
Nur noch Dunkelheit zu sehen
Wie konntest Du es jemals wagen?

Geboren, eine schwere Träne
Fällt in den Abgrund dieser Welt
Zerprallt wie ein Gefühl, das stirbt
Des Engels Rache niemand hält

FlOwEr

Flora
FlOwEr

...einfach nur wunderschön!...

Vollmond III

Natur

I.

Des Mondes volle Pracht,
erwacht im Dunkel der Nacht.
Er kommt in den Himmel hinein,
mit seinem goldenen Schein.
Er bewacht die Schlafenden
und hütet die wandernden.

II.

Er steigt auf im Dunkel des Horizonts,
schwebt über der Erde im hohen Zenit,
die Wesen des Tages entschlafen
und versinken in den Traumlanden.
Die Wesen der Nacht erwachen
und speien Feuer aus vollem Rachen.