Leben & Tod

Bis in den Tod

Leben & Tod

Auf den dunklen Wegen,
geh ich ganz allein,
bin unterwegs um dich zu sehen,
doch ich fĂĽhle mich so klein.

Als mich die Nachricht deines Tods erreichte,
fĂĽhlte ich mich vor Schreck ganz starr,
und ich spĂĽrte schmerzhaft, wie meine Seele von mir weichte,
als ich dich dort liegen sah.

Ich fühl mich leer, so leer, vergessen möcht ich diese Sicht,
und höre noch meinen stummen Schrei: Verlass mich nicht.

Einsam sterben

Leben & Tod

Auf leisen Sohlen stockend schleichen,
den Schatten stets die Hände reichend,
traurig, furchtvoll, einsam schreiend,
ohne je ein Wort zu erreichen.
Nach langer Nacht kein Licht mehr finden,
von Tag zu Tag dahinzuschwinden,
hilflos in der Gosse enden,
keine Möglichkeit das Schicksal zu wenden.
Innerlich tot das Leben aufgeben,
ohne jede Hoffnung beten,
krank und lieblos den Atem aushauchen,

Wie ist es?

Leben & Tod

Ist es schwach sich zu rächen?
ist es unfair sich zu rächen?
ist es gefährlich sich zu rächen?
ist es fair sich alles gefallen zu lassen?
ist es tragbar das andere dein Leben regieren?
ist es in Ordnung sich für andere zu quälen?
ist es in Ordnung das andere mit dir spielen?
ist das Leben nur ein Spiel?
einer gewinnt, einer verliert!
ist es eine kranke Illusion?
ist es ein perverser Akt?

Im Wald

Leben & Tod

Sie dachte und lachte nimmer mehr,sie sass da im Nebel ,umgeben von beruhigendem Wald ,am Fluss der Dunst ,die Nacht bricht an.Mit der Kerze in der Hand weint sie um ihre Gestalt,ihr trauriges Dasein widert sie an,wann ist es soweit ?,wann naht die Endzeit?.Diese Ruhe,nur die Äste knirrschen im Wind,die Krähen mit ihrem Gesang umkreisen ihre Sinne,“hört ihr mich meine gefiederten Kameraden,hört ihr meine Trauer?.Versteht ihr meine Gedanken ,die stetig in mir wanken.Keine Freude,keine Gefühle,triste Einsamkeit begleitet mein Wesen.Ich frage mich wofür dies Ganze,keiner will mich verstehen,kann mich den keiner verstehen?Wisst ihr wie ich mich fühle?Ihr seit so tapfer,so klug und schön,ihr seit frei,so wunderbar frei,ich beneide euren Geist,eureLebenskraft euren Mut,meine Freunde der Nacht ,ihr seit meine Wächter,will mit euch fliegen ,mit euch singen,eure Kraft spüre ich wie zwei Klingen.

Der grosse Feind

Leben & Tod

Er lauert dir auf,er steht dir nah,er haucht dir sein Atem ins Genick ,schleicht sich an deine Seele ran,beraubt dich deines Geistes,saugt das Blut aus den Adern ,in seinen dunklen Körper fliesst der rote Saft für Ruhe und gnadenlose Macht.
Ja,du bist das Leben leichter,er nahm und stahl dir deine Träume,doch deine ewigen,langweiligen Träume sind nur verlogene Schäume.Er befreite dich,doch du hörtest ihn nicht,er lachte dich an ,doch du verachtest seine Gestalt,er wählte die Gewalt.Du dachtest das Leben sei so unantastbar schön,rein und weiss,ein einfaches Spiel,liebevolle Wege die dich leiten ,keine Bosheit,keine Qualen würden dir begegnen,mit Stolz und Mut wird alles gut,du hast dich ständig bedankt bei einem Gott der dich hasste,der niemals dir nur den kleinen Finger reichte,denn er war nicht da dieser Gott!,er existiert nicht dieser Gott!,du erbährmliche Kreatur der Gutmenschenkategorie.,du warst blind,naiv,dumm,scheinheilig,geblendet von Versager die dir surreale Phantasmen und Lügen einpflanzten ,zu fressen gaben und du hast es gefressen!Jetzt kommt er,der grosse Feind,der Fremde geheime Bösewicht und zerstört dir deine Wolke des Seins,ach dieses wunderbare Sein,nicht wahr?