Philosophie
Vom grimmen Geist der Freude
Eingetragen von nocthurn. | Mi, 17/09/2008 - 02:31 NachdenklichesOh Selige, wie wandelt ihr durch das Leben,
blickt gen Himmel lachend, des Abgrunds nicht gewahr.
Oh ich will euch noch die Augen geben,
zu sehen was zeitlich fern und was auch nah!
Ich bin der grimme Geist,
kein Lachen verzieht mir meine Miene.
Und dennoch, ein Narr schein' ich euch so dreist
zu sein, wie ich euch diene.
Euer Lachen sei meine ewig Speise
auf meiner endlos Kosmos-Reise.
Sinnesverlust
Eingetragen von BloodyPassion. | Do, 11/09/2008 - 20:32 NachdenklichesIch kÀmpfte,kÀmpfte lange gegen den Sinnesverlust.
Doch nun habe ich aufgegeben.
Das Herz schlÀgt nicht mehr weiter in meiner Brust.
Ich will nicht mehr, kann nicht mehr so weiterleben.
Oftmals dran gedacht es könnte eines Tages besser werden,
doch war es nur eine Illusion.
Stimmen meines Kopfes sagen mir:Scheu dich nicht zu sterben,
die Erlösung deiner Qualen wartet schon.
Dunkle Rose
Eingetragen von Simkim. | Sa, 06/09/2008 - 13:43 NachdenklichesDunkle Rose, eure Dornen
sollen doch nur davor warnen
euch zu nahe zu gelangen
und sich Schmerzen einzufangen
Eure Wurzeln, lang und zierlich
sind fĂŒr niemanden gefĂ€hrlich
haltet sie ja gut versteckt
so dass niemand sie entdeckt
Euer Stengel, lang und fein
sollte wohl behĂŒtet sein
kann ihn niemand leicht verbiegen
ohne sich Leid zuzufĂŒgen
Dunkle Rose, eure Dornen
sollen doch nur davor warnen
Meine Stimme
Eingetragen von BloodyPassion. | Fr, 29/08/2008 - 14:25 NachdenklichesLeise ertönt eine Stimme.
Es ist die meine,die zu dir dringt.
Still klagend sie erklinge,
sodass sie meine gebrochenen FlĂŒgel wieder neu beschwingt.
Tief gefallen.
Nicht die Kraft aufzustehen.
Meine Stimme am Verhallen.
Wo bist Du?Ich kann dich nicht sehen.
Allein und doch bist Du hier.
TrÀnende Augen,die erblinden.
Ich suche,suche nach dir.
GefĂŒhle mein...
Eingetragen von DunkleVersuchung1984. | Sa, 23/08/2008 - 15:25 GefĂŒhle | Liebe | Nachdenkliches | SonstigesIch wollte niemals liebend sein,
hab immer mich zur Wehr gesetzt.
Von auĂen wurde ich hart wie Stein
und doch hast Du mich tief verletzt.
Unten auf dem Meeresgrund,
wo ich einst meine TrÀume sah,
nun mehr ein tiefer schwarzer Schlund,
statt TrÀume, nichts mehr da.
Mein Herz verschenkt,
gebrochen, mein Kind in mir verloren.
Ohne GefĂŒhle bin ich nun neu geboren,
fĂŒr alle Zeit in mir gefangen.