Gesellschaft

Hass.

Gesellschaft

Sie fürchten sich vor Wahrheit, vor Schmerz.

Ihre Liebe zu sich selber ist grenzenlos.

Ich sehe sie tagtäglich. Die Blicke.

Wie sie mich anschaun als wäre ich aussätzig.

Wie sie sich besser fühlen neben meinem Elend.

Ich hasse die Heuchelei der Menschen.

Wie sie helfen wenn man sie darum bittet,

aber nicht hören wenn man innerlich schreit.

Ich erwarte Respekt. Ich erwarte MItgefühl.

Vier Reiter

Krieg & Frieden

Vier Reiter

Vergessen ist die Zeit des Glücks.
Verdorben ist das grüne Land.
Vier Reiter haben es verbrannt,
die Helden eines alten Stücks.

Der erste hat ein weißes Pferd.
Er strahlt so schön im Glanz des Sieges.
Victoria hat ihn geehrt,
am Ende eines langen Krieges.

Der zweite hat ein rotes Pferd.
Es steht im Buch für Blut und Tod.
Mit seinem mächtig großen Schwert
erschlägt er Menschen voller Wut.

Werdet Wach

Soziales

Wohl behütet scheint das Leben,
unbesorgt so manches Tun.
Leicht gepflastert jene Straßen,
die man geht im Morgengraun.

Täglich Freude nie getrübt,
bis die Zeit holt einen ein.
Tageszeitung, Welten Chaos,
in die Wiege schon gelegt.

Sture Zahlen die stets wandern,
auf und ab, so soll es sein.
Geldnot streicht des Frevels Leumund,
rostig Nagel der bald bricht.

Trostlos Klagen in die Menge,

Narrenspiel

Gesellschaft

Getrocknete Tränen, so sterblich verwittern,
im fahlen Glanz, die Nacht bricht an.
Zu trostlos bitter, Rosen verwelken,
in stiller Pracht, achtlos verschämt.

So zügellos, Gedanken umschweifen,
der leisen Demut Puppengesicht.
Es tragen die Zinnen, fern aller Güte,
der letzte Fetzen fliegt übers Land.

Leicht eingeschüchtert Herzen erschlagen,
begehen wir Mord, versiegt das Gefühl.

Grausamkeit der Welt

Krieg & Frieden

Ich gehe am Tag durch die Straßen,
ich mach den Fernseher an,
Was sehen ich nur?
Ich sehe die Grausamkeit der Welt,
aber auch die Hoffnung.
Ich sehe Gewalt,
aber auch die Liebe.
Ich denke nach und geh in die Dunkelheit
Ich habe einen Platz gefunden,
Dort will ich verweilen,
zwischen stille und Tod.
dort zwischen den Gräbern ist es Still,
fernab der Grausamkeit und Gewalt.
Dort lege ich mich nieder,