Gesellschaft
Zeit zu Leben
Eingetragen von Tristan Rabenherz. | Di, 22/06/2010 - 02:34 GesellschaftDas Feuerauge stirbt dort oben,
In des Westens Fernen Reich,
So will ich mit ihm gehn,
Das Dasein ist mir gleich.
Was soll mich hier noch halten,
In dieser kalten Welt,
Wo aller Sippe Bande brach,
Jeder Traum zerschellt.
Vom eignen Blute verraten,
Sind sie mir alle gleich,
Von Habgier nur getrieben,
Vergasen sie zu Lieben,
Den Sohn aus dem alten Reich.
Nicht Blut soll meinem Pfad begleiden,
Heimkehr
Eingetragen von Tristan Rabenherz. | Di, 22/06/2010 - 02:27 Krieg & FriedenDie letzte Schlacht ward für ihn geschlagen,
Eures Jarl´s Lebenslicht erloschen.
Gefallen im Streite ward seine Zeit gekommen,
Und er bereit,
Nun sollt ihr ihn betten auf einen Eichenwall,
Ziehrt seinen Leib mit seiner Brünne,
Dem Schuppenpanzer,
Zu seiner rechten liegt der Helm,
Zu seiner linken die Schilde,
In seinen Händen die Axt "Finja".
Dann trinkt die ganze Nacht,
Trauert nicht um ihn,
Werwolf
Eingetragen von Tristan Rabenherz. | Di, 22/06/2010 - 02:14 Krieg & FriedenMit Tiwazrune auf der Brust,
In Wolfeshaut gehüllt,
Im Herzen Wut und Kampfeslust,
Die Augen hasserfüllt.
Werwolf-Krieger der alten Welt,
Streiter der Nacht,
Rächer aus dem Nebelwald,
Dein Ruf über die Felder Hallt,
Welcher über seine Feinde lacht.
Du Kreatur warst Todgeglaubt,
Nun stehst du wieder auf,
Germanien ruft Dich-Kriegerherz,
Dein Wesen ist dem Schattengleich,
Bis dein Blutdurst ist gestillt,
Dem Berringgar
Eingetragen von Tristan Rabenherz. | Di, 22/06/2010 - 01:03 Krieg & FriedenIch erblicke Dich-mein Berringgar,
Im fahlem Schein der Kerzen,
Du bist für mich der Neubeginn,
Am Ende seelischer Schmerzen.
Wirst du von meinem Arm geführt,
In mancher dunklen Nacht,
Stürmen wir alsdann in die Schlacht hinein,
Der Wolfeszorn ist erwacht.
Du bist der Schatten meiner selbst,
Auf lichten Runenpfaden,
Der kalte Stahl steht mir treu zur Seite,
Auf allen meinen Fahrten.
Die Loge
Eingetragen von Tristan Rabenherz. | Fr, 11/06/2010 - 21:06 Krieg & FriedenSie Sitzen da im altem Haus,
Und fröhnen dem Laster der Zeit,
Mit der Pfeife ein jeder in seinem Mund,
Dem geschriebenem Worte,
Stehts zur Schlacht bereit.
Die Philosophen der Jahrhunderte,
Erschufen eine Welt,
Welche im Ungeist der neuen Zeit,
An Kranken Werten zerschellt.
So tragen sie vor die alten Verse,
Und fröhnen dazu dem Wein,
Ach alte Welt komm doch zurück,
Es könnte so schön sein.