Unterm Kirschbaum

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Unterm Kirschbaum

Die Nacht hat sich aufs Gras gelegt
Ich schaue durch die Kirschbaumäste
Zum schwarzen Meer, das Blüten trägt
Die Nachtigall besingt die Gäste

Ich schweige mir den stillen Frieden
Auch der Mond tut es mir gleich
Ein Sommerwind bereist die Wiesen
Und sucht sein Ziel in meinem Reich

Ich lehne still an morscher Rinde
Und lausch dem Blattgeflüster stumm
Dort vorne steht die alte Linde
Sie hebt sich aus der Dämmerung

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