ein sinnloses, aber endlos schönes gedicht...
Ich wandle durch Raum und Finsternis
so endlos durch Traum und Ewigkeit
taste mich heran zu einem Hindernis
sehe vor mir nur Beständigkeit
Ein Rosendorn mich zum bluten gebracht
bin am Ende meiner inneren Kräfte
das Ganze habe ich nicht ĂĽberdacht
durchdringe die die dichte Flechte
spüre wie alles Böse an mir zerrt
kann nicht mehr denken hell und klar
wenn die Zeit in meinen Händen zerinnt
das Leben scheint mir wie eine Mar
FĂĽhle dass ich in mich zurĂĽckkehr
tief in mir der Wunsch nach Rache
jedoch will ich im Grunde viel mehr
es wird sich bilden eine rote Laache
den Hass den ich laut aus mir schrei
All die Jahre ich erfuhr grosse Qual
trotzdem fĂĽhl ich mich noch nicht frei
Vergebung ist die schlechteste Wahl
stosse immer wieder an Grenzen
irre weiter durch Wirklichkeit und Traum
kann mich nirgendwo hinsetzen
mich halten gefangen die Äste vom Baum
gehe unter in den mächtigen Fluten
werde von Einsamkeit verborgen
um mich verschwinden all die Guten
hab mich die ganze Zeit belogen