Reise zu den Elementen - Wasser
Einst holt mich die Göttin der Feen
derweil mich tiefer, sanfter Schlaf umgab
zu stillen, ferner Anderswelten Seen
wo der Mensch sich an Träumen labt
In denen verborgenes Wissen liegt
In die Gedankenflüsse münden
Wo die Liebe über Zweifel siegt
Weil in ihren Tiefen Gefühle gründen
Deren stillen, klaren Oberflächen
den Spiegel der Wahrheit zeigen
bis die Wellengeister tanzen
in einem alles verändernden Reigen
An deren Ufer die Sirene singt
Von Leben und Sterblichkeit
In deren Gischt die Erinnerung ringt
Gegen den Geist der Vergänglichkeit
Wo in tiefe Sinnlichkeit versunken
Sich Liebende vereinen sanft
Wo Künstler finden, Muse trunken,
den Quell der schöpfenden Kraft
Wo wohlwollende Nixen einladen
den müden Körper zu erfrischen
den Geist in Besinnung zu baden
und die Seele rein zu waschen
Wo der ewige Kreislauf sich findet
im Rhythmus von Ebbe und Flut
Wo sich alles verliert und bildet
In den Strömen von Lebensblut