Albtraum

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Ich laufe,
immer weiter,
immer tiefer,
in den Wald,
in die Nacht.

Hohe Tannen,
feine Äste,
reißen auf,
meine Arme,
meine Seele.

Düstre Weiten,
dunkles Endlos,
kalte Brise,
lässt mich zittern,
lässt mich frieren.

Schneller schneller,
immer schneller,
lauf ich weiter,
unter Tränen,
unter Schmerzen.

Pure Stille,
voller Knistern,
voller Knacksen,
lässt mich schaudern,
lässt mich frösteln.

Kahle Ängste,
bitt're Furcht,
ich muss weg hier,
kann nicht denken,
kann kaum atmen.

Heißes Blut,
an meinen Knien,
bin gestürtzt,
muss doch weiter,
muss doch fort.

Raff mich auf,
unter Schmerzen,
lauf ich weiter,
ob nach Norden?
Ob nach Süden?

Glühend heiß,
doch eisekalt,
gefriert mein Schweiß,
wie tausend Splitter,
wie scharfe Messer.

Niemals endend,
eil ich weiter,
unter Qualen,
wohl für immer,
wohl nur zwecklos...

...

einfach nur toll...mehr kann ich echt nicht dazu sagen. wow

misery loves company
and company loves more
more loves everybody else
but hell is others

^^

Die meisten langen Gedichte, die ich hier lese wiederholen immer wieder das Gleiche und man hat nach der dritten Strophe keine Lust weiterzulesen.
Herzlichen Glückwunsch - ^^ bei dir ist es NICHT so!
Dein Gedicht hat mich echt umgehauen, trotz der Länge, hast du es hingekriegt verknappt und poetisch zu schreiben.
Daumen hoch...