Der schwarze Vogel

Natur

Hoch oben im Himmel ein Vogel kreist,
Kälte schmerzlich unter seinem Gefieder beißt.
So fliegt "er" bereits sehr lange, ohne Rast,
auf "seiner" Suche nach einem sicheren Platz.
Dem Platz, der "Ihm" Geborgenheit zu bieten scheint,
vor den Tropfen schützt, wenn der Himmel mit "Ihm" weint.
Doch kann "er" es ganz deutlich spüren,
sobald "seine" Füße den Boden berühren...
lauern dort unendlich viele Gefahren.
Narben schmerzen, so musste "er" es bereits erfahren.
Vom Hunger getrieben, des Jagens unfähig,
so schnappt "er" manchmal ganz vorsichtig,
nach den Dingen, die man "ihm" zuwirft,
in der Hoffnung, dass sie nicht vergiftet.
Schon oft war "er" dem Tode viel zu nahe,
nur Glück "ihn" vor dem frühen Ende bewahrte.
So zieht "er" weiterhin seine Kreise,
auf der schier unendlich langen Reise.
Die Flügel fast gelähmt vor Müdigkeit,
die Trauer die aufkam vor Einsamkeit...

Nun, "der" schwarze Vogel bin ich,
dass Gefühl der Leere umgibt mich,
hoffend das die Müdigkeit bald siegt,
und es mich kraftlos in die Tiefe zieht.