Das Frühlingsritual

Natur

Es war dunkle Nacht, als wir wieder zu Besinnung kamen. Allein der Vollmond ließ sein gespenstisch kühles Zwielicht durch die Wipfeln der uralten Tannen filtrieren, wie durch ein magisches Sieb.
Die unheimliche Stille der Finsternis und die Kälte des nächtlichen Waldes ließen uns frösteln. Noch immer hingen einsame Nebelfäden über den Büschen. Der See lag nun westlich von uns. Metallisch schwarz schillerte das Wasser. Träge, gleich einer pechernen, zähen Masse, rollte es gen Ufer. Auf seiner Oberfläche zog das milchig gleißende Licht des Erdtrabanten ein über die Wellenberge verschwimmend glänzendes Band in unsere Richtung.
Die Hügel am Horizont wuchsen in unserer Einbildung zu buckligen Riesen.
Auf ihren Rücken wiesen die steinernen Rundkreise von Megalithen und Dolmen wie Wahnmahle einer lang vergessenen Epoche in die mystischen Sphären, des über uns in die unermesslichen Weiten des Weltalls erstreckenden Sternenhimmels.

Wir waren allerdings nicht allein an diesem teils schauerlichen, teils in überirdischer Melancholie versunkenen und verzauberten Ort. Schemenhaft standen dort düstere Gestalten. In der Dunkelheit konnten wir nicht ausmachen, was oder wer sie waren.
Plötzlich blendeten uns entzündete Flammen, sodass wir die Augen schließen mussten. Nachdem wir uns an die wärmende Helligkeit, die die Kälte der Nacht jäh zu vertreiben schien, gewöhnt hatten, stand vor uns eine schwarzgekleidete Frau mit rabenschwarzem Haar. Ihr Gesicht war blaugefärbt. Auf der Stirn prangte ein aufgemalter, weißer, sichelförmiger Halbmond, unter einem mit Bernstein besetzten und in keltischem Knotenmuster gehaltenem Band.

Die anderen Gestalten waren junge Männer und Mädchen, in unserem Alter, unter ihnen Éireanne und Rovânne. Alle waren sie nackt, ihre Scharm nur bedeckt, durch einen Lendenschurz. Einige von den Männern trugen Quertrommeln und Bohtiràne, andere langgebogene Carnyxe und wieder andere waren Fackelträger. Grauhaarige, ältere Männer, mit ellenlangen Bärten, von weißen Gewändern umwallt, wirkten fast alle gleich einer Kopie Ismael Niemands und standen außerhalb der Gruppe der Jugendlichen.

Die Dame begann beschwörend zu sprechen.
„Seid willkommen, als Gäste teilzunehmen, an dem Ritual, welches zu Ehren unserer Göttin Morigana und unserem Erdgott Dagda, ihrer Vereinigung an dem heutigen Tage, in der heutigen Nacht, gehalten werden soll! Mögen die bösen Geister ausgetrieben werden und die Guten Einkehr finden. Mögen sich die Urkräfte der Natur von Baum und Tier, Erde und Wasser, in eurem Leib vereinen, euch reiche Fruchtbarkeit schenken und zu neuem Leben erwecken. Lasset uns nun mit dem Ritual beginnen. Ein neuer Frühling bricht an!“

Die geheimnisvolle Frau winkte ein paar der halbnackten Mädchen herbei. Nun viel uns erst auf, dass wir immer noch entblößt waren, bis auf einen ledernen Schurz. Wir hatten Furcht vor diesem unbekannten „Ritual“, wie es die Frau genannt hatte. Vor Anspannung fühlte ich einen Krampf in meinem Bein. Ich konnte mich nicht bewegen, als wäre ich einer dieser Eichenbäume, die fest mit dem Boden des Waldes verwurzelt waren. Doch als mich die Mädchen berührten zuckte ich vor Erregung zusammen. Es war schon ein schönes, sensibles Gefühl, auf diese Weise gestreichelt zu werden. Ich ließ also die kommende Prozedur mit einem Kompromiss aus begrenztem Misstrauen und Hingabe über mich ergehen.
Aus tönernen Gefäßen entnahmen sie eine bläuliche Farbe und strichen damit meinen Körper ein.
„Möge die blaue Farbe das Symbol für das Leben sein, sowie der Kreislauf des Wassers Fruchtbarkeit den Feldern schenkt, sie aus der Wiedergeburt erblühen lässt!“, säuselte die Frau. Dann begann sie die Verse des Rituals zu sprechen. Der Chor der Mädchen und Jungen stimmte mit ein. Die Trommeln und das Heulen der Luren erklangen, und es war, als ob die Bäume, die wilden Tiere, der See, die Berge und der Wind miteinstimmten:

Sehet des Frühlings voll lindene Pracht
wie der Odem des Lebens von Neuem erwacht.
Durch die Wälder ihr lauft mit den Hirschen bei Nacht,
Vom Zauber des Geistes vollbracht!

Jung die Triebe sie in Euch ersprießen,
Wenn ungeahnt dunkle sich Mächte ergießen,
Ein Frischung erbringender Quell wird dort fließen
Wo einst sich die Kräfte verhießen !

Spürt jene Kraft, wie sie wecket die Glieder
Von Neuem die Schöpfung erschafft ewig wieder
Beschwöre im Schwure die Geister hernieder
Erklingen aus Tagen die Lieder!

Horcht auf! Man stößt schon ins eherne Horn!
Bald sei uns ein König, ein hehrer erkoren,
Auf geht sie, die Jagd bei dem Haine der Eichen,
Doch dürft ihr dem Gegner nie weichen!

Laut hallen und schallen tut es durch den Wald,
Und hört all, wie prächtig, gar mächtig er schreit!
Wird fallen, der Königshirsch, denn er war alt,
sei der König, der neue geweiht!

Die weißhaarigen Männer schienen Wache über dieses Ritual zu halten und reichten Marc und mir zwei Speere. Wildes Geschrei und trabende Trommelschläge jagten uns in den Wald. Die Fackelträger begleiteten uns den Weg leuchtend und verteilten sich endlich zwischen den Bäumen. Sie suchten anscheinend nach irgendetwas.

Wieder hatte eine unsichtbare, fremde und animalische Macht die Kontrolle über mich gewonnen. Wir rannten geradeaus durch das Zwielicht. Ich war ein wildes, schnelles, ungebändigtes Tier, ein blutiger Wolf, der seine Beute witterte, ein starker Hirsch, der gegen seinen Rivalen kämpfen wollte. Vor uns, hinter den hohen Schleh- und Vogelbeersträuchern, wurden Äste deutlich gebrochen. Im Unterholz setzte sich ein dumpfes, dahinpreschendes und unrhythmisch Gestampfe fort, das lauter wurde.

Schließlich hatten die Fackelträger Beute gemacht. Auf einer Lichtung standen sie zusammengedrängt: Ein Rudel wild schnaubender Rothirsche, in ihrer Mitte das Leittier: Ein kapitaler Vierzehnender, der röhrend seinen machterfüllten Brunftschrei mit heißem, dampfenden Atem in die kühle Nachtluft hinausstieß, um seine Herde vor den Störenfrieden zu schützen. Ängstlich und unruhig trampelten die Kühe und Jungtiere auf der Stelle. Die Fackelträger wurden aufdringlicher und griffen die Gruppe mit Feuer und Stöcken an. Sie versuchten sie einzuschüchtern und auseinander zu treiben sie vom Bullen zu trennen. Die Kühe gerieten in Panik und fingen an auszutreten, trotz alledem schafften sie es nicht sich gegen die Übermacht der Angreifer zu verteidigen. Schon hatten die Männer ihr Ziel erreicht.

Die Tiere brachen nach allen Seiten aus und flohen ins Dunkel, außer dem Bullen. Dieser brüllte wütend, aggressiv scharrte er mit seinem Vorderlauf in der moosigen Erde, dass Brocken flogen. Jetzt würde er sich bei uns revanchieren.
Die Treiber überließen ihn Marc und mir; feuerten uns an ihn im Kampf zu erlegen. Eigenartig, wir fürchteten uns nicht mehr vor diesem ungleich starken Gegner, der uns leicht hätte töten können. Wir fühlten uns nicht unterlegen. Wir waren ihm ebenbürtig. Es war Brunftzeit, und es musste entschieden werden, wer das Privileg hatte, den Kreislauf des Lebens fortzusetzen.

Vorsichtig und entschlossen pirschten wir uns heran und umkreisten ihn. Dann ging alles rasch. Mit beiden Händen hielten wir unsere scharfen Lanzen, nahmen Anlauf, um ihn zu Leibe zu rücken. Von den ersten Stichen und Hieben gepeinigt, fing der Kampf richtig an, wie in einer Rodeo-Show oder einem Stierkampf. Das gehörnte Tier bäumte sich auf, in Begriff sich auf uns niederstürzen zu lassen und stellte sich auf seine Vorderhufe, um uns mit seinen Hinterbeinen zu treffen. Ständig darauf bedacht, seinen schnell wechselnden Bewegungen unter Kontrolle zu halten, konnten wir ihm ausweichen und jedes Mal neue schwere Verletzungen beibringen. Nur ein einziges Mal passte ich nicht auf und beging einen Fehler: Um ihn endlich fällen zu können, gab ich Marc ein Zeichen, dass ich mich als Köder einsetzen und den Hirsch ablenken wolle, während sich Marc an ihn heranschleichen, auf ihn stürzen sollte, um ihm den entscheidenden Stich ins Herz zu geben. Ich hatte die Gewandtheit und Gefährlichkeit des Bullens unterschätzt.

Seine Aufmerksamkeit auf mich lenkend, hatte er sein Haupt gesenkt und preschte auf mich los.
Sekunden später wusste ich nicht mehr wie mir geschah. Ein schlagartig dumpfer Schmerz durchzuckte meinen Körper. Ich wurde durch die Luft katapultiert und hörte mich Schreien. An mir vorbei flogen Bruchstücke von Bildern: Über mir nächtlicher Himmel - Sterne am Himmel - fahles Mondlicht durch die Wipfel - unter mir, hinter mir der Hirsch - die Männer mit Fackeln - Marc - eine Lanze wird geschleudert -ein surrendes Geräusch - ein grässlicher, unmenschlicher, gequälter Laut - ein schwerer Aufprall auf hartem Boden - Dunkelheit... .

Die schwarze Frau legte ihre Hand auf meine Stirn und holte mich aus der Bewusstlosigkeit zurück. Ich sah die klaffende Wunde an meinem Bauch, merkte wie das Blut aus ihr an meinen Beinen herunterrann, aber ich hatte keine Schmerzen. Der Eindruck konnte trügen, denn ich hätte geglaubt, falls ich nicht bei Sinnen gewesen wäre und geträumt hätte, dass es sich gar nicht um meinen Körper handelte, sondern um den jemanden anderes, der neben mir stand. Seit wir dieses Land betreten hatten, waren die Emotionen meiner Seele offenbar stärker, als die der Sinnesnerven meines Organismusses. Vielmehr hatte sich mein psychisches Wesen die Physis zu Untertan gemacht.

Die Frau ließ Marc und mir zum Zeichen des Sieges über unseren Gegner, von den jungen Mädchen einen Umhang aus Hirschfell anlegen und eine Geweihmaske am Kopf befestigen. Damit waren wir zu den Königen des Waldes gekrönt worden. Wir hatten nun unsere Aufgabe, den Kreislauf des Lebens von neuem beginnen zu lassen folge zuleisten und uns mit einem weiblichen Wesen zu paaren.
Der Hauptakt des Rituals sollte vollzogen werden. Wieder erklang die Zauberformel murmelnde Stimme der Frau, der Chor der Anwesenden und der uns umgebenen Natur:

Erfüllet seid ihr nun voll tollkühnem Mut
In Demut das Opfer und heiliges Blut,
Im Mondenschein es dort geheimnisvoll quillt,
Sei des Lebensdurst jäh aus dem Tode gestillt!

Pulsierend warm in seinen Händen er hält
das Herz jenes Alten, so sei der erwählt,
Der in die Huld jener Götter gestellt
Die über die Weiten uns walten!

Trinket das Blut, wie es sei uns der Brauch,
Der Trank Euch verhelfe zu neuer Gestalt,
Der Stärke Natur begleite Euch auch,
Wenn besteiget den Thron ihr im Wald!

Lasset euch führen auf Zwillingslichtwegen
Geschwinde dahin durch die Kühle der Nacht.
Auf denen das Leben sich längst hat begeben
Vom Winde verliehen die Macht.

Preiset die Göttin, des Waidmannes Braut,
Zur Weihkron den Kranze von grünlichtem Laub
dem Jäger des Waldes sei sie anvertraut,
wo die Stätten der Ahnen erbaut!

In Darbietung ihrer Jungfräulichkeit folgt,
Dem Gehörnten sie ihm durch die Äen der Zeit
Ins ewige Licht und die Unendlichkeit
Sie im Namen der Ahnen bereit!

Im Garten der ewigen Fruchtbarkeit sei,
von Beginn an vereinigt der Jäger, sein Weib
das Leben erbringend den Samen man sät,
für die Frucht in gesegnetem Leib!

Schon hielt uns die schwarze Frau eine kostbare, goldene Schale mit Edelsteinen besetzt hin, in der sie zuvor einige Kräuter zerstoßen hatte. Es roch streng nach Fleisch, geronnem Blut, das Blut unseres getöteten Hirschens. Unsere Gastgeberin wartete. Erwartungsvoll starrten uns die Jungen und Mädchen an. Regungslos gebietend schauten die alten Männer. Erneut bekam ich es mit der Angst. Mein Herz wollte mir vor Scharm in die Hose rutschen, die ich gar nicht trug. Was hatten sie nun mit uns vor?
Sollten wir dieses eklige Gebräu aus der Schale hinunterwürgen?
„Egal!“ , dachte ich. Bis jetzt war alles viel zu gut gelaufen, als dass wir uns Sorgen machen mussten.
„Einfach trinken!“, dachte ich.

Das letzte was ich sah, war der dunkle Wald. Als ich den letzten Schluck hinunter gebracht hatte, wurde es mit einem Schlag, wie bei einem gewaltigen Blitz überaus hell und bunt vor meinen Augen. Mir war schwindelig von der Hitze meines Leibes; unscharf waren die Bilder. Mein Kopf dröhnte. Die Natur war zu neuem Leben erweckt worden, wie bei unserer Ankunft in diesem Land. Bloß waren die Tiere, der Wind, die Bäume und das Wasser diesmal viel lauter. Dieser europäische Mischwald kam mir in jenem Augenblick gleich einem tropi-schen Dschungel vor, der von einem Chaos aus gleißenden, diffusen Geräuschen regiert wurde. Ich benötigte einige Zeit, um mich an die ohrenbetäubende Lautstärke zu gewöhnen, dann wurde der Blick scharf wie der eines Adlers. Meine Sinne wuchsen ins Unermessliche. Ich besaß die Stärke eines Bullen. Meine Sehnen und Muskeln waren straff und gespannt, wie bei einem Raubtier. Ich roch nackte Haut und den Schweiß der jungfräulichen Mädchen. Und mir war klar: Es war Paarungszeit! Meine Augen fanden von selbst Kontakt mit denen Rovânnes. Es pulsierten die Trommeln, laut heulten die Luren auf, wild hallten die Schreie und Rufe des Chors durch den Wald.

Einzig und allein folgte ich beharrlich meinem Ziel: Rovânne. Meine süße Auserwählte lief mir zwischen dem Farnkraut und den hohen Bäumen davon, um vor mir zu fliehen. Das gehörte wohl zum Spiel! Instinktiv nahm ich die Spur auf. Mein Körper schnellte davon, wie ein von einem entspannten Bogen abgeschossener Pfeil. Ich flog dahin mit der Leichtigkeit einer Antilope. Die Geschwindigkeit über die zurückgelegte Entfernung war physikalisch nicht mehr fassbar. Kaum berührten meine Füße den Boden. Meine Sinne waren frei und meinem physischen Wesen in einigem voraus, bei dem Mädchen. Nebelschwaden huschten an mir vorbei wie Wellen. Äste schlugen mir ins Gesicht. Bald sah ich Rovânne abwechselnd hinter den Bäumen auftauchen, bald wieder verschwinden.
Ich hatte mich ihr auf kurze Distanz genähert. Nur noch wenige Büsche trennten uns von einander, bis ich mich schließlich ganz dicht hinter ihr befand und sie beinahe eingeholt hatte.

Die Verfolgungsjagd endete an dem wahrscheinlich von einem Sturm umgestürzten Stamm einer Eiche. Rovânne stolperte über eine knorrige Wurzel und fiel. Diesen Moment des Schicksals nutzte ich aus und machte mich über sie her. Sie versuchte aufzustehen und weiter zu rennen, doch ich zog sie an ihren Beinen zu Boden und legte mich auf sie, um sie bewegungsunfähig zu machen.
Heiß keuchte sie mir ihren fiebrigen Atem ins Gesicht. Kurz hielt ich inne und schaute ihr in die Augen. Dann konnte ich mich nicht mehr beherrschen. Meine Hand fand Platz zwischen ihren Schenkeln. Sie war dort feucht. Ich schlug ihren Lendenschurz zurück. Sie spreizte erregt ihre Beine. Wie von selbst glitt ich tief in ihren Unterleib. Es gab einen leichten Widerstand und das Mädchen zuckte mit einem leisen, unterdrückten und lustvollen Schmerzensschrei der Entjungferung in meinen Armen zusammen. Dann umklammerte sie mit ihren Beinen meine Hüften. In dieser Position der Vereinigung, hob ich sie auf, trug sie zum Baumstamm und legte sie darauf. Sie zog ihre Beine an, ich griff von vorn unter ihnen hindurch, und hielt Rovânne an ihren Schultern fest. Aus diesem Griff der Intimität, konnte sich meine Braut nicht mehr befreien und ergab sich meiner zärtlichen Gewalt.
Mein Becken presste sich gegen ihres, und langsam fing ich an, mich in ihr zu bewegen. Was für ein göttliches Geschenk hatte ich erhalten, mit diesem schönen Mädchen zusammenliegen zu dürfen! Zunehmend laut stöhnend, windete sie sich unter mir wie ein Fisch, der mir ins Netz gegangen war. Ihre vollen Brüste wippten mir entgegen, und ich küsste die zartroten Knospen. Unsere Lippen verschmolzen zu einem langen Zungenkuss. Ich schloss meine Augen und genoss den Augenblick des einzigartigen Gefühls der Leidenschaft. Ich inha-lierte regelrecht die Liebe, die von Rovânne ausging. Ich spürte sie noch mehr von mir verlangen; dass sich ihr Stöhnen in laute Lustschreie verwandelte. Ich erfüllte ihren Wunsch und begann meine verhaltenen Bewegungen schneller werden zu lassen. Rhythmisch kam mir meine Geliebte mit ihrem Schoß entgegen. Jetzt nahm ich sie mit rasenden, mächtigen Stößen. Immer stürmischer werdend stiegen wir unserem gemeinsamen Höhepunkt entgegen. Bevor ich mich in ihr entlud, bäumte sich das wilde Tier in mir auf, und fast gleichzeitig mit einem lautertönenden Brunftschrei des Königs des Waldes, stieß ich mit letzter Kraft meinen lebenbringenden Saft der Fruchtbarkeit in ihren Leib, als auch sie auf die selbe Weise kam. Bewusstlos brach ich über ihr zusammen... .