Zu späte Erkenntnis
Ich wanderte durch die dunkle Nacht,
mit Tränen in meinem Gesicht.
Ich wurde vom vollen Mond bewacht
und Nebel versperrte mir die Sicht.
Um mich herum standen Grabsteine,
so ruhig und furchtbar kalt.
Der Gedanke an all die Gebeine,
manche waren schon sehr alt.
Der Wunsch diese Ruhe zu finden,
war größer als je zuvor gewesen.
Aus dem Leben zu verschwinden,
doch wie hier, niemals vergessen.
Die Kälte drang in meinen Körper ein,
ließ mich nichts anderes mehr spüren.
Ich würde bald einer von Ihnen sein,
doch es sollte mich keinesfalls stören.
Verstoßen von den Menschen
der Liebe und der Zweisamkeit beraubt,
zerstört alle Wünsche und Hoffnungen,
hatte ich an die falschen Dinge geglaubt.
Die Werte vom Leben zählten nichts mehr
der Körper und die Seele zerstört.
Meine Schritte waren ziellos und schwer
meine Hilferufe von keinem gehört.
Doch an meinem Grab warst „Du“ da,
Dir ging´s schlecht und Du weintest fürchterlich
Doch jetzt wo es zu spät war,
glaube ich, Du liebtest doch nur mich!