Blut
Blut
Pure Verzweiflung-
ich bin des Lebens so müde geworden-
sie durchfließt meinen Körper-
meinen toten und doch lebendigen Körper.
Ich existiere nur so,
gestorben bin ich schon lange-
ohne einen Sinn in meinem Leben-
ich wandle hilflos umher.
Weinend lache ich.
Schreiend schweige ich.
Niemand sieht, wie sehr ich leide,
niemand hört wie laut ich um Hilfe rufe.
Was soll ich nur machen?
Wie soll ich nur diesen Schmerzen entfliehen?
Was für Möglichkeiten gibt es,
dem Ganzen ein Ende zu setzen?
Ich weine schon lange nur noch in meinem Inneren-
was ist nur aus mir geworden?-
Ich habe aufgehört zu hoffen, dass alles gut wird-
seit wann ist das so?
Ich weiß nicht, was mit mir los ist-
wer bin ich nur geworden?-
Ich weiß nur, dass ich mich so hasse, wie ich bin-
wie kann ich in Frieden ruhen?
Ich reiße mir meine Haut auf-
das Blut, es soll heraus fließen.
Ich schlitze mir meine Adern auf-
die Verzweiflung, sie soll heraus bluten.
Die Tränen sollen mit jedem Tropfen Blut versickern.
Die Schreie sollen für immer verklingen.
Die Schmerzen sollen mit dem Leben von mir gehen.
Ade, grausam schöne Zeit!