Schwarze Rose
Wenn mit der Nacht ein Traum beginnt,
geht sie auf ihre Reise.
Wenn nichts mehr bleibt vom Schmerz des Abschieds,
durchbricht sie die Mauern der Einsamkeit.
Eine schwarze Rose hält sie in der Hand
die Dornen sind aus Glas.
Die Blüten wie Samt,es scheint als leben sie,
genährt durch heißeTränen.
Ihr Herz ist schwer,
sie weiß jetzt ist es bald soweit
das Kleid schneeweiß einst,
in Stücke zerfetzt wie ihre Seele.
Dann sieht sie ihn,
gefangen an diesem dunklen Ort
umgeben von der Unendlichkeit des Nichts.
ein letztes Mal besucht sie ihn,
ein Flehen auf den Lippen.
Er ist ihr nah,doch sieht sie nicht
mit toten,kalten Augen.
Sein Blick ins Leere schmerzt so sehr
sein Herz es fühlt nichts mehr.
Sie kann ihn fast berühren so nahe ist er ihr,
doch hier wo Tod und Leere sich vereinen
wacht Trauer und Verzweiflung,
ist aller Liebe Spur verweht.
Nur ein kleiner Schritt trennt sie von seiner Hand
die er ihr entgegenstreckt,
sie zögert kurz - ein tiefer Schnitt -
und dann sind sie vereint...