Leb wohl...

Leben & Tod
Leb wohl...

Lichtscheue Tage kündigen ihre Rückkehr an,
am Ende eines Weges verziert mit unerfüllten Träumen

Der Wind umgarnt die buntbetupften Blätter des Herbstes,
die auf den Straßen der Regenbögen selig dahintreiben

Doch verharren die Erinnerungen in meinem Bewusstsein,
an die Zeit mit Dir- die schmerzt -weil sie vergeht

Ich schicke meine Gedanken auf die Reise,
um die scharfen Klingen nicht zu spüren

Wie das Leben in mir, so verlischt auch des Tages Licht,
und gnädige Dunkelheit legt sich über mich

Ich singe mit den Vögeln ein letztes Lied
und zerschelle am Fels der Traurigkeit

Vom kühlen Wind getragen ein sanfter Kuß von Dir
… letztmalig berührt