Asche zu Asche, Staub zu Staub
Asche zu Asche, Staub zu Staub
Dort lag sie nun,
des Lebens müd´ war sie,
konnte nichts mehr tun,
das konnte sie nie.
Ihr Körper war tot,
ihre Seele war schwach,
ihr Körper war rot,
und doch war sie wach.
Ihre Haut kreidebleich-
es währte Finsternis-
einer Leiche gleich,
war ihr eigenes Hindernis.
Das Leben hat sie nie gelernt,
wie tot war sie geboren,
ihre Seele war wie weit entfernt,
dazu war sie stets auserkoren.
Sie sollte nie lachen,
verdonnert zum Weinen,
so sollte sie wachen,
so sollte sie verweilen.
In der Finsternis gebor´n-
dort lebte sie ewig-
in der Finsternis verlor´n-
ihre Zukunft war blutig.
Sie war viel zu emotional-
elendig lag sie auf´m Grund-
gestürzt war sie einmal-
ihr Körper davon wund.
Nun war´s endlich Zeit,
dem Ganzen ein Ende zu setzen,
es war endlich soweit,
sich all dem zu widersetzen.
Sie riss sich ihre Haut auf,
das Leben sollte entweichen
und so nahm alles seinen Lauf,
sie würde dann erbleichen.
Mit jedem Tropfen ihres Lebens,
der von ihr ist gegangen,
es war stets nur vergebens,
doch nun sollte sie es erlangen.
Erlöst wurde sie nun endlich,
diese Welt hat sie verlassen,
nun wurde sie endlich glücklich,
ihre Haut würde nun verblassen.
Asche zu Asche, Staub zu Staub,
ihr Körper ist verbrannt,
dass niemand jemals glaub´,
dass man sie je hat gekannt.