Am Höllenloch
Am Höllenloch
Was ist’s? Was ist’s?- fragt er sich noch
Da schlägt’s schon dreizehn am Höllenloch
Dreizehn wilde Wölfe preschen im Lauf
Weit aufgerissenem Rachen herauf
Aus dunklem, düstrem Dämonenschacht
Grollst gar grausig gen Mitternacht
Habt acht in der Nacht
Wenn ihr gar erwacht
Denn die Wacht Nummer Acht hat sich gedacht
Hat die Nummer Zehn dafĂĽr ausersehen
Dem Teufel, Tor und Tür öffnen zu gehen
Denn dorten vor der Pforten waren Sorten von Horden
Die noch im Tod töten taten, metzeln, meucheln und morden
Wohin, wohin fragt er sich noch
Ich stehe hier vorm Loch
Und wag mich nicht hinein
Ich stehe angewurzelt auf der Erden wie ein Baum
Ich krieg langsam das gruseln
Möcht sterben, ist’s ein Albtraum
Das sind die SĂĽnden meiner Jugend,
ich hab betrogen, belogen, bestohlen
ich hab euch viel Leid gebracht
drum ist’s kein Wunder, dass ich hier steh am Schacht
- und ihr lacht.