Rausch
Alles war schön alles war dein
doch du wolltest nur "anders" sein.
Hast dich dem idial der Welt ergeben
wolltest frei sein raus und endlich leben
was du besaßt war dir nicht genug
wolltest abspringen vom langweilig öden Zug.
Nun suchst du Freiheit in der Nacht
mit Alkohol Sex und Drogen verbracht
Kannst jeden haben alle sind dein
ist es das was es ist, wolltest du das sein
Nach dem Rausch da kommt die Qual das weist du genau
und trotzdem machst du es jedes Mal.
Wieder und wieder ohne rast, wir versuchen dir
zu helfen, doch du bildest dir ein das du uns hasst.
Du denkst wir wollen zerstören deine heitere Welt
doch das du nicht da bist ist’s was uns missfällt
Freunde Familie alles Betrüger
oder bist vielleicht du selbst der Lügner
Die Gedanken verwischen die Seele stirbt schnell
hoffst auf die nächste Party und das es nie wieder
wird hell.
Nun sitzt du da in der Ecke am Boden, mit tränen
in deinem Gesicht ich hocke dir gegenüber du weinst
und sagst bitte geh jetzt nicht.
Ich nehme meine Hand streichle dein Haar, flüstere dir zu
sage ich war immer da nur du bist von uns fort gegangen
als du dich in deiner Traumwelt hast gefangen.
Aus der du, kamst nie wieder zurück und wenn doch fehlte
von dir wieder ein Stück,getauscht in Drogen, Alkohol Sex
und Musik ich habe Angst einst kommst du nie mehr zurück.
Du bodest uns an der Freiheit zum Tausch,
dachtest mit keinem Gedanke an uns, nur an den Rausch.
Ich wiche die Tränen aus dem Gesicht du, sagst zu mir
"ich bessere mich" ich antworte ich hoffe es sehr,
obwohl mir selbst zu glauben fällt schwer.
Die nächste Party war wieder dein ich bin mir sicher
du hattest Spaß, mir liefen tränen übers Gesicht
während ich allein an unserem Ort saß.
Nach dem Rausch da kam die Qual ich konnte nicht da sein
dieses einmal, konnte nicht streicheln dein Gesicht
konnte dir nicht schenken ein wenig licht.
Nu liegst du am Boden, in der Ecke allein
nun bist du frei das wolltest du immer sein
ich wiche ein leztes mal die tränen aus dem Gesicht,
wir sahen deine doch du leider unsere nicht