Wesen der Nacht
Eingetragen von Tristan Rabenherz. | Mo, 26/07/2010 - 21:50
Gefühle
Ich suche Dich Wesen der Nacht,
Hast mich um Traum und Schlaf gebracht,
Warst wie der Wind in Raum und Zeit,
Plötzlich da,
War es schon so weit.
Gabst mir neue Hoffnung,
Dann liesest Du mich fallen,
In der Ferne hörte ich nur Glocken schallen.
Das Blut an meinem Halse,
Mit zwei kleinen Wunden,
Im Traume sind wir alsdann,
Wohl verbunden.
Die Lieder werden mir Müd und Schwer,
Ich muss nun gehn,
Sehne mich nach Dir so sehr,
Wann werden wir uns wiedersehn.
Zuoft verletzt,
Zuoft geschunden,
Tief und verkrustet der Seele Wunden,
Und doch noch lebend,
Noch nicht Tod,
So erblicke ich zum letzten mal das Morgenrot.
Zu den Ufern des einen blauen Auges,
Schlagen die Wellen,
Geliebt von niemanden,
Träume zerschellen.
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