Tränen der Zeit
Es fallen die Tränen der Zeit,
die Tränen der Einsamkeit.
Nebel verdunkelt die Sinne,
keine Geräusche durchbrechen die Stille.
Die Hoffnung und den Willen verloren,
das Blut und die Kraft eingefroren,
Die Wärme der Liebe ist verschwunden,
die Trauer hat Dir die Augen verbunden.
Mit kalten zitternden Händen,
willst Du das Leiden beenden.
Innerhalb von wenigen Sekunden
hast Du die Schwelle überwunden.
Du trittst in eine neue Welt,
weil Dir die andere nicht gefällt.
Es scheint als sei sie nur für Dich,
doch ob sie hält was Sie verspricht?
Gibt es in Ihr die Geborgenheit,
werden dort Deine Wünsche Wirklichkeit?
Kommt erneut die Lüge mit der Zeit
Wie schon in der Vergangenheit?
Warum sollte es denn anders sein,
wenn die Hauptfiguren die gleichen bleiben?
Wie entkommt man aus dem Sumpf der Depression,
Wut, Hass und Aggressionen?
Nur durch einen Partner und dessen Wille,
doch als ich „Hilfe“ rief, bekam ich die Stille.
So zieht es mich tiefer in den Sumpf rein,
ein hoffen und warten würde umsonst sein.
So wartest Du auf die Erlösung,
auf Deine eigene Beerdigung
und siehst auf Dein Leben zurück
wie es zerbrach Stück für Stück.
Es entlockt Dir die Träne der Zeit,
die Träne der Vergänglichkeit.