Tränen der Zeit

Trauer

Es fallen die Tränen der Zeit,
die Tränen der Einsamkeit.
Nebel verdunkelt die Sinne,
keine Geräusche durchbrechen die Stille.

Die Hoffnung und den Willen verloren,
das Blut und die Kraft eingefroren,
Die Wärme der Liebe ist verschwunden,
die Trauer hat Dir die Augen verbunden.

Mit kalten zitternden Händen,
willst Du das Leiden beenden.
Innerhalb von wenigen Sekunden
hast Du die Schwelle überwunden.

Du trittst in eine neue Welt,
weil Dir die andere nicht gefällt.
Es scheint als sei sie nur für Dich,
doch ob sie hält was Sie verspricht?

Gibt es in Ihr die Geborgenheit,
werden dort Deine Wünsche Wirklichkeit?
Kommt erneut die Lüge mit der Zeit
Wie schon in der Vergangenheit?

Warum sollte es denn anders sein,
wenn die Hauptfiguren die gleichen bleiben?
Wie entkommt man aus dem Sumpf der Depression,
Wut, Hass und Aggressionen?

Nur durch einen Partner und dessen Wille,
doch als ich „Hilfe“ rief, bekam ich die Stille.
So zieht es mich tiefer in den Sumpf rein,
ein hoffen und warten würde umsonst sein.

So wartest Du auf die Erlösung,
auf Deine eigene Beerdigung
und siehst auf Dein Leben zurück
wie es zerbrach Stück für Stück.

Es entlockt Dir die Träne der Zeit,
die Träne der Vergänglichkeit.

.

traurig aber sch?¶n.

Sch?¶n!

Wundersch?¶n zu lesen...

- - Melancholie ist das Vergn??gen traurig zu sein - -

.

Diese zeilen beschreiben wohl eine leider zu traurige Situation des irdischen Seins. Doch wenngelich auch jener Zauber der Melancholie einen einzufangen versucht, so eissen leider, zumindest will es so scheinen, erzwungene Formulierungen in die allt?¤gliche Welt zur??ck.

Es ist wohl eine eigene Kunst, Zweizeiler zu schreiben, welche in ihrerm Wesen nicht plump, oder gar witzig wirken.
Und jener hier ist wohl auf dem besten Wege, keines dieser unsch?¶nen Eigenschaften f??r sich einzuheimsen.

Jeodh wirkt man ein Reim etwas erzwungen, oder ist schlichtweg, da leider scoh zu oft verwendet, etwas ausgelaugt. (Zeit-Einsamkeit)

Des weiteren k?¶nnte man vielleicht bisweilen ein wenig mehr auf die Metrik achten. Stellenweise stollpert der Leser ganz sch?¶n durch die Zeilen, oder unterschl?¤gt gar Silben.

Jedoch denke ich, nimmt dies der Wirkung dieser Zeilen keinen Abbruch, nur w??rde darauf geachtet werden, wirkten diese wohl noch um so manches intensiever.

in diesem Sinne...

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Tr?¤nen sind die Samenk?¶rner der Freude. Nur wer sie kennt, sch?¶pft aus der Kraft des Trauerns.