Schattenwelt
Der Zahn der Zeit zerfrisst mein Herz
- beraubt um die Sinne
- so fĂŒhl ich den Schmerz.
Ein Schleier voll KĂ€lte der mich umgibt
- das Vakuum der Nacht - nun endgĂŒltig siegt.
GelÀhmt der Schattenwelt nun ergeben
- so bin ich gefallen - betÀubt vom Leben.
Der Zahn der Zeit verbleicht die Farben,
die Bilder bleiben - doch hinterlassen Narben.
Ungehört mein Lautloser Schrei
- manisch lÀchelnd - Gedanken ziehn vorbei.
Der Prophet der Finsternis steigt herab
- gefallene TrÀume - bedecken sein Grab.
Auf der Suche nach Hoffnung - der Dunkelheit ergeben -
Steh ich vor TrĂŒmmern - doch suche das Leben.
Der Zahn der Zeit - der Ballast mich erdrĂŒckt.
Lebte ich in Vergangenheit - und verlor mich ein StĂŒck.
Doch TrÀume gleiten leise - keiner Zensur unterlegen.
So fand ich zu Dir - vorbei am Propheten.
Am Horizont - so sichtbar nun das Licht.
VerlaĂ ich die Dunkelheit - und seh Dein Gesicht.
Die Schattenwelt zieht sich langsam zurĂŒck -
ein Licht steigt auf - und zeigt uns das GlĂŒck.
KroCArt 09-02-09
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