Nichtmehr Alleine
Es war ein kalter Wintertag, die Sonne schien am Himmel und sorgte dafür,
dass der Schnee sie so reflektierte, dass es sie blendete.
Sie war gerade auf dem Weg nach Hause.
Sie hatte einen langen Spatziergang hinter sich.Der ihr dazu dienen sollte, sich ein wenig abzulenken
und um ein wenig Zeit für sich zu haben.So ganz ohne das Stimmengewirr der Alltags und den Lärm der Stadt.
Sie wollte und brauchte einfach nur Ruhe.
Es war Valentienstag, und dazu frostig kalt.
Sie mochte diesen tag nicht.Ob es nun daran lag, dass es an sich nur reiner Komerz war, oder ob es daran lag, dass sie nie etwas bekommen hatte.darüber konnte man sich streiten, denn es war ihr egal.
Wahrscheintlich lag es an beidem. Sie wollt einfach nur weg.
Der Mann für den sie sich interessierte, gab ihr noch immer keine rechte Antwort ob er sie nun wollte oder nicht.
Er meldete sich nur noch wenig bei ihr. Doch wenn, dann verhielt er sich wie immer.
So als seien sie zusammen. So kam es ihr zumindest vor.
Er nahm sie in den Arm, Küsste sie, nur mit ihr Schlafen, dass ließ er aus, seit er wusste was sie für ihn empfand.
Sie hoffte noch immer darauf, dass er bald wusste was er wollte. Und vorallem darauf, dass er sich für sie entschied.
Er fehlte ihr so sehr, in jeder Sekunde, Minute, Stunde, jeden verdammten Tag!
Und nun, stapfte sie allein durch den kniehohen Schnee. Sie befand sich mit ihren Gedanken in weiter Ferne.
Bei ihm.
Bei seinem dunkelblondem Haar, dass er immer leicht hoch stellte.
Bei seinen unendlich tiefen, gleichmäßig gefärbten, wunderfollen braunen Augen.
Seiner kleinen Stupsnase und den schmalen aber sehr sinnlichen Lippen, die so wunderfoll in seinem Gesicht platziert waren.
Und bei dem Rest seiner antemberaubenden Erscheinung.
Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als es in ihrer Hosentasche vibrierte.
Sie musste kurz überlegen, welches der beiden Telefone es war. Es war das Telefon auf das er immer schrieb.
Ihr Herz machte einen Sprung und setzte kurz seinen Dienst aus.
Als sie ihr Telefon mit den schwitzigen Händen aufklappte.
Die Schmetterlinge die sie im Bauch hatte, glichen mehr riesigen schwarzen Fledermäusen, so kribbelich war sie.
Als sie las, atmete sie einmal tief ein und wieder aus, um dem Zittern entgegen zu wirken, dass sie einfach so überfiel.
`Hey meine Hübsche, na was treibst?
Hast Zeit und Bock mit mir Rehe zu füttern? =* =)´
Das wollten sie schon des längeren machen. Sie war überrascht, dass er überhaupt etwas mit ihr unternemen wollte.
Sie Antwortete ihm, dass sie gerade auf dem Rückweg eines langen Spatziergangs war. Und das sie gerne mit ihm Rehe füttern würde.Wann er denn vorhatte los zu ehen.
Bis sie Zuhause angekommen war, waren Zeit und Ort ausgemacht. Sie fuhr.
Zuhause zog sie sich schnell um, richtete ihr Gesicht, bis es einigermaßen ansehnlich war.
Sie war so aufgeregt wie ein Kind zu Weihnachten.
Dann setzte sie sich ins Auto und fuhr los.
Er stand nicht wie ausgemacht vor seiner Haustür.Also parkte sie schnell das Auto um die Ecke und gieng zu seiner Tür. Sie musste wohl Klingeln.
Sie kannte auser ihm niemanden in dem Haus. Es war ihr etwas unangenehm.
Seine Mutter öffnete ihr die Haustür, zumindest gieng sie davon aus, dass es seine Mutter war.
Seine Mutter hatte schon viel von ihr Gehört soweit sie wusste, aber hatte keine ahnung wie sie aussah.
Also sagte sie schnell: `Hallo ich bin Tamara. Ist ihr Sohn da? Wir sind verabredet.´
`Ja er ist unten in seinem Zimmer, geh einfach durch und dann die Treppe runter.`
Sie musterte sie einmal von Kopf bis Fuß.
Jetzt da sie ihren Namen kannte, wusste sie wer sie war und bat sie mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen herrein.
Als Tamara eingetreten war, und auf die Treppe zu gieng, kam er ihr schon entgegen.
Er verhielt sich fast wie immer, etwas zurückhaltender als sonst.
Ihr Herz hüpfte trotzdem gewaltig bei seinem Anblick. Es machte sie ganz kribbelig sovor ihm zu stehn und nichts zu sagen.
Sie liefen schweigend zur Tür raus und zu ihrem Auto
Auf der Fahrt zum Tierpark, sprachen sie über dies und das, was eben in letzter Zeit so alles passiert war.
Am Tierpark angekommen, stiegen sie aus. Er kam ums Auto herum gelaufen, nahm sie in seine Arme und küsste sie.
Was in der Öffentlichkeit sehr unnormal für ihn war.
Ihr Herz sezte aus.
Er küsste sie so wie er es noch nie zuvor getan hatte. Es lag so viel Verlangen und Leidenschaft in seinem Kuss.
Und das, so kam es ihr vor, nicht nur sexuell gesehen.
Ihr Herz setzte noch immer aus, sie war sich nicht sicher ob es überhaupt je wieder schlagen würde.
Wenn das so weiter gieng bekam sie noch einen Herzinfarkt.
Als er diesen langen ud einzigartigen Kuss beendete, sah er ihr direckt in die Augen.
Diese wunderfollen braunen Augen, sahen sie direckt an. Etwas, dass er sonst immer vermieden hatte, weil er wusste dass sie sehr gut darin lesen konnte. Das was sie nun darin sah, brachte ihr nun wirklich fast den Herzinfarkt ein.
Es war aufrichtige, so tiefe Liebe die sie darin sah.
Er sah sie einfach nur an. Die Zeit stand still für sie.
So das ist der Anfang einer meiner Kurzgeschichten.
Ich hoffe sie gefällt euch.
Gebt ruhig eure Meinungen ab, ich freue mich darüber eure Meinung zu hören^^
Danke