Sehnsucht meiner Träume 2.Akt

Enttäuschung

Ich stehe hier am Uferrand,
Ganz einsam und allein,
Stumm schaue ich in die Wellen,
Sind meine Gedanken doch nur bei Dir,
Gebrochen mein Herz unsagbar groß der Schmerz.

Die Sonne versinkt am Horizont,
Wolken und die See werden eins,
Verschmelzen zum Feuerball,
Welcher nach Momenten stirbt.

Die Nacht siegt über den Tag,
Die Dunkelheit über das Licht,
Meine Gedanken sind bei Dir,
Am Ufer schäumt die Gischt.

Über mir kreisen Möwen und Raben,
In der Ferne singen Wölfen-die Kinder der Nacht,
Ich will in Einsamkeit fliehen,
Und doch nur zu Dir allein,
könnt ich doch nur bei dir Sein.
Deine Lippen spühren,
Deine Haut berühren,
Dich halten und dich Küssen,
Wie Vermag ich dich vermissen.

Aus dieser Stille dringt Grummeln und Donnern hervor,
Wellen peitschen auf-Blitze Zucken,
Es ist der Donnergott-Thor,
Er schwingt den Zermalmer voller Zorn und Wut,
Diese Kälte tut so gut.

Der Wind lebt von Norden her auf,
Am Horizont erscheinen Segel,
Sie halten auf die Küste drauf,
Von weiten gellen Glocken herbei,
Doch klingen jene nicht lange an mein Ohr,
Ein Blitz bricht sie in zwei.
Die Segel eilen zum Ufer hin,
Es sind Drachenboote zwei oder drei.

Die Ruder klappen hoch,
Kiele knirschen am Strande,
Es entsteigen Mannen mit langem Haar und Bärten,
Blond,Rot,Braun,
Einer Reicht mir seine Hand,
Ich spühre sein vertraun.

Er bringt mich zu den Booten,
Sein Wams weht im Winde,
Dann zeigt er auf Dich,
Und ich erblicke deine Schönheit,
Dein Haar weht im Winde,
er sagt:"Nun geh mein Kind".

Du kommst auf mich zu gibst mir einen Kuss,
Ich spühre das die Einsamkeit ein Ende hatt,
Ein Komando wird gerufen,
Die Boote legen ab,
Sie ziehen sich zurück nach Walhalla in ihr ewiges Grab.

Du bleibst zurück,
Liegst in meinem Arm,
Ich spühre Dein Anglitz es ist so warm,
Die Boote ziehen weiter nach Norden,
Das Meer wird ruhiger,
Es waren Odin´s Horden.

Die Blitze erlöschen,
Donner verstummen,
Es wird ruhiger,
Möwen und Raben ziehen wieder ihre Runden,
Ein leichter Wind weht durch unser Haar,
Spielt mit den Blättern im Lindenbaume.

Das Mädchen meiner Träume steht nun vor mir,
Mit kalten Augen blondem Haar,
Ich reiche ihr ein Stück Papier,
Mit den Versen welche ihr gerade lest.

Es wird hell,
Auf schwarzen Schwingen trage ich euch nach Hause,
Lieb ich Dich über alles,
Doch ihr werdet immer nur eine Sehnsucht bleiben,
Leben in meinen Gedanken.