Kurzgeschichte

Cuore e Anima

Gefühle | Kurzgeschichte

I

Es war ein wunderschöner Frühlingstag in dem Lande Königsweiden. Die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel auf die endlos wirkenden Felder und Wiesen herab und teilte ihre Wärme mit all den Geschöpfen, die unter ihr lebten. In einem kleinen Dorf, nahe dem königlichen Schloss, kniete ein junges Mädchen in einem Gemüsebeet und verrichtete ihre, ihr von der Mutter aufgetragene Gartenarbeit mit Bedacht und lieblicher Hingabe. Doch es war keines Falls ein gewöhnliches Mädchen. Maia war das schönste Mädchen des ganzen Dorfes. Sie war im jugendlichen Alter und strotzte so sehr vor Freude, dass selbst die schönsten Rosen in ihrer Gegenwart blass wirkten. Ihre braunen Haare reichten bis weit über ihre Schultern hinweg und ihre blauen Augen strahlten heller, als das Blau des Himmels und das Blau des Meeres, vereint in einem makellosen Saphir. Aber unter der bäuerlichen Schicht aus harter Arbeit und dörflichem Schmutz verblasste ihre natürliche Schönheit zum Teil, doch nicht stark genug, um von allen anderen nicht wahrgenommen zu werden. Maia hatte sehr viele Verehrer, doch sie alle wurden von ihrer Mutter abgewiesen, da niemand gut genug für sie war.
Marion wollte nur das Beste für ihre einzige Tochter, da sie und ihre Kinder es einmal besser haben sollten, als sie selbst. Maias Vater starb im Krieg, als sie noch ein kleines Kind war und von da an musste ihre Mutter sie ganz alleine großziehen. Es war nicht immer einfach für sie. Niemand half ihnen, niemand kümmerte sich um sie. Sie waren sehr arm und konnten sich kaum auch nur das Nötigste leisten. So litt Marion oft freiwillig Hunger, damit zumindest ihre Tochter etwas zu essen hatte.
Maia musste schon von frühester Kindheit an ihrer Mutter im Haushalt helfen. Kaum, dass sie laufen konnte, musste sie auch schon hart arbeiten. Sie pflegte den Garten, jätete das Unkraut, putzte das Haus und kümmerte sich auch um viele andere Dinge, so gut sie konnte. So schwer und plagend ihre Arbeit auch war, Maia hatte sich nie beklagt, da sie wusste, dass wenn sie ihrer Mutter nicht hilft, es niemanden anderen gibt, der ihr helfen würde und das freudige Lächeln, dass sie im Gesicht ihrer Mutter am Ende eines überstandenen Tages sah, war ihr wahrlich Belohnung genug. Als Maia älter wurde, konnte sie auch ihrer Mutter mehr zur Seite stehen und so schafften sie es, durch harte Arbeit und eisernem Willen sich ein besseres Leben zu ermöglichen. Sie waren zwar nach wie vor arm, doch musste niemand mehr von ihnen Hunger leiden.
Als Maia mit der Gartenarbeit fertig war, legte sie den letzten Rest des gejäteten Unkrautes in einen Korb, der neben ihr auf dem Boden stand, hob den Korb hoch und ging zu einer großen Häufung an Unkraut und verdorrten Pflanzen, der sich am Rande des Gartens befand und leerte dort den Korb aus, wo das Unkraut nach kurzer Zeit zu Dünger werden würde. Sie legte den Korb beiseite und ging in ihr kleines Häuschen. Nach kurzer Zeit kam sie mit einem kleinen Schälchen voller Körner wieder heraus. Kaum, dass sie das Schälchen an dessen üblichen Platz gestellt hatte, kam auch schon ein kleiner Sperling angeflogen und stürzte sich auf sein Futter. Doch dieser Sperling war gewiss kein normaler Vogel. Dieses Federtier war etwas ganz Besonderes. Maia kannte ihn schon seit einer Ewigkeit. Als sie eines Tages einen Spaziergang machte, entdeckte sie ihn in einem kleinen Wäldchen, wie er mit einem verletzten Flügel am Boden herum sprang. Maia kam im rechten Augenblick, denn ein Fuchs war kurz davor, den armen Vogel zu verschlingen. Sie jagte den Fuchs davon und nahm den Vogel bei sich auf. Sie kümmerte sich liebevoll um ihn und pflegte ihn gesund. Von da an, kam und ging Carino wie es ihm beliebte, doch er war immer da, wenn Maia ihn brauchte und war sie einmal traurig, so munterte er sie mit seinem fröhlichen Gesang wieder auf.
Carino fraß alle Körner auf und als das Schälchen leer war, flog er wieder davon. Maia hatte nun etwas Zeit für sich und so beschloss sie, so wie jedes Mal, wenn sie etwas freie Zeit hatte, das Dorf zu verlassen und sich an einem kleinen Teich die Zeit zu vertreiben. Dieser Teich lag etwas ausserhalb des Dorfes, war aber leicht zu Fuß zu erreichen. Er befand auf einer mit Blumen überwucherten Wiese aus Gras und Klee und unter einer großen, schattenspenden Linde stand eine steinerne Bank, auf der Maia oft saß und darüber nachdanke, wie es wäre, ein anderes Leben zu führen oder einfach nur das Treiben der Natur beobachtete. Doch an diesem Tage, hatte schon jemand anders auf dieser Bank Platz genommen. Es war die Dorfälteste. Sie war gerade dabei die Enten mit altem Brot zu füttern. Maia setzte sich zu ihr und sie kamen schnell in ein Gespräch. Die Dorfälteste berichtete Maia ihre neue, fröhliche Kunde. Ihre älteste Tochter erwartete ein weiters Kind. Maia sprach der Dorfältesten ihre besten Glückwünsche aus, doch so wirklich begeistert war sie nicht. Man könnte eher meinen, sie wäre etwas eifersüchtig. Die Dorfälteste hatte vier Kinder und sieben Enkelkinder und sie alle waren verheiratet oder standen kurz davor und nun war auch noch ein weiteres Kind unterwegs. Maia hatte hingegen nur sich und ihre Mutter. Die Dorfälteste fragte Maia, wie es mit ihr aussehe und wann es bei ihr denn so weit sein werde. Doch Maia kannte keine Antwort auf diese Frage. Wie sehr wünschte sie sich doch, es gäbe jemanden besonderes in ihrem Leben. Jemanden, mit dem sie glücklich werden könnte. Jemanden, mit dem sie eine Familie gründen könnte. Jemanden, der ihr das bieten könnte, was die Dorfälteste bereits seit vielen Jahren hatte.
Maia überkam Trauer. Die Dorfälteste verabschiedete sich von ihr und verließ den Teich. Kurze Zeit später kam Carino angeflogen und nahm ihren Platz ein. Er sprang singend neben ihr auf der Bank umher und bemühte sich Maia aufzuheitern. Doch dieses Mal, war es vergebens.

Auf immer und Ewig!

Kurzgeschichte

Ich geh durch einen dunklen Wald!
Angst erfüllt meine Seele, doch der Wind flüstert mir Deinen Namen.
Das gibt mir Kraft, durchzuhalten.
Dann ein Geräusch. Ich grehte mich um, doch es war nichts zu sehen. Also setzte ich meinen Weg fort.
Wieder ein Geräusch und wieder nichts zu sehen.
Mich gefrierts vor Angst!
Plötzlich packt mich was von hinten und beisst mich in den Hals.
Ich drehte mich um und sah in Deine Augen. "Warum Du?", fragte ich.

Die Giraffe

Kurzgeschichte

Diese Geschichte habe ich mit einer Kollegin geschrieben, sehr schräge Geschichte und völlig absurd und verückt, doch was geht einem abends so durch den kopf ^^ Viel Spass

An einem sonnigen Morgen auf dem Bauernhof verrichtete ein Bauer im mittleren Alter seine tägliche Arbeit. Er ahnte nicht, dass der Tag kein gewöhnlicher war. Wie auch? Er war ja nur ein einfacher Bauer, der nicht viel besass ausser seine Schweine, Kühe und Hühner. Eines mochte er besonders gut und mästete ihn auch, so das er kugelrund wurde. Der Bauer nannte ihn immer Schwabbel, weil sein Fett so sehr wackelte. Die Füsse waren kaum noch zu sehen. Auch an Wasser fehlte es ihm nicht und er konnte sich zu jederzeit frei bewegen. Nur war es ihm zu anstrengend, denn er hatte ja ordentlich Gewicht zu tragen.

er.

Kurzgeschichte

er lag da.
die augen geschlossen.
man konnte sehen dass er weinte.
die traenen liefen ihm heiß ueber das gesicht.

er wartete.
auf sie.
seine geliebte.
doch er wusste dass sie nie wieder kommen wuerde.

er dachte an die vergangene zeit.
mit seiner geliebten.
die niemals wieder zu ihm zurueck kehrte.
seine wunderschoene geliebte.

er sah sie vor sich.
ihre langen sschwarzen haare.

Amelie

Kurzgeschichte | Märchen

Es war einmal ein kleines Mädchen, das alle Amelie nannte.
Sie kam aus einer sehr armen Familie.
Amelies Vater war traurig, da sich um sie und ihre 9 Brüder alleine kümmern musste.
Seine Frau starb bei dessen Hochzeit.
Amelie war damals, als die Hochzeit war, noch ein Kleinkind gewesen und sie konnte sich nur an das Feuer und die Schreie der Gäste erinnern.
Amelie war das jüngste der Kinder und sie wurde von ihrem Vater missachtet und misshandelt.

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